Archiv für April, 2010

Ab sofort ist eine Express-Produktion möglich

Montag, April 26th, 2010

Viele Kunden fragen uns nach einer Beschleunigung Ihres Bestellprozesses. Und da der Kunde bei uns König ist, bieten wir ab sofort die Möglichkeit der Expressbestellung. Das heißt, dass Sie Ihre Bücher nach sehr kurzer Lieferzeit, pünktlich zum Abgabetermin in der Uni oder zum Geburtstag, in den Händen halten.

Für die Expressherstellung gelten folgende Produktionszeiten:

  • Softcover werden in 3 Arbeitstagen produziert
  • Hardcover und Bücher mit Schutzumschlag haben eine Produktionszeit von 4 Arbeitstagen

Bitte beachten Sie, dass der erste Bestelltag nur der erste Arbeitstag ist, wenn Sie das Buch vor 10.00 Uhr bestellen. Bestellen Sie Ihr Buch am Dienstag 15 Uhr, gilt der Mittwoch als erster Arbeitstag. Das Lieferdatum wird Ihnen ab sofort auch während des Bestellprozesses angezeigt.

Dazu kommt natürlich die Versandzeit. Auch hier gibt es eine Neuerung. In Kombination mit der Expressproduktion können Sie Overnight-Versand wählen – dieser trifft garantiert am nächsten Tag bei Ihnen ein. Alternativ ist der Versand per DHL möglich. Auch DHL liefert oft innerhalb eines Tages, aber es ist nicht garantiert.

Als Beispiel: Sie bestellen Ihr Buch mit Softcover am Montag 8.00 Uhr und wählen Overnight-Versand. Dann erhalten Sie das Buch bereits am Donnerstag per DHL-Express zugestellt.

Vorraussetzungen
Sie bestellen 1 bis maximal 10 Exemplare.
Wir können Ihre Daten verarbeiten.

Kosten
Da wir für eine Expressproduktion die Arbeitsabläufe umorganisieren und natürlich beschleunigen müssen, ist der Service kostenpflichtig. Die Servicegebühr beträgt 25,00 €.

Farbunterschiede zwischen der Druck-PDF und dem gedrucktem Buch

Donnerstag, April 22nd, 2010

Gelegentlich werden wir von Kunden darauf angesprochen, dass die Farben auf dem Umschlag und in ihrem gedruckten Buch nicht so aussehen wie in ihrer PDF-Datei am Computer. Für dieses „Problem“ gibt es verschiedene Gründe.

Bücher und andere Druckprodukte werden im Vierfarbendruck gedruckt. Die Grundlage dafür bildet das CMYK-System (C= Cyan, M= Magenta, Y=Yellow, K= Schwarz). Die Farben entstehen also durch den Zusammendruck von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Mit diesen vier Farben ist eine bestimmte Menge Farben von allen sichtbaren Farben reproduzierbar. Beim Drucken ist also nur ein bestimmter Farbraum darstellbar. Beim CMYK-Modell handelt es sich um die subtraktive Farbmischung.

Ein zweites Farbmodell ist das RGB-System (R= Rot, G= Grün, B= Blau). Die Farben entstehen dabei durch die additive Farbmischung. Auch hier ist nur eine bestimmte Menge Farben von allen sichtbaren Farben darstellbar. Im RGB-Modell werden z.B. die Farben an einem Computerbildschirm dargestellt.

Mit dem RGB-Farbmodell können mehr Farben als im CMYK-Farbmodell gezeigt werden (siehe Grafik). Besonders im grünen und blauen/violetten Bereich können mehr Farben gezeigt werden. Beide Farbmodelle können insgesamt aber nur einen kleinen Teil aller sichtbaren Farben zeigen (Farben der gesamte Grafik).

Die Farbräume RGB und CMYK im Vergleich zum Farbraum aller sichtbaren Farben

Wird ein Buch im RGB-System erstellt, müssen die Farben für den Druck in CMYK umgewandelt werden. Diese Umwandlung geschieht nicht immer 1:1, weil die Farbräume nicht die gleichen Farben abdecken.  So kann es sein, dass das gewünschte Blau am Bildschirm als Lila gedruckt wird. Das Blau ist nicht im CMYK-Farbraum vorhanden und wird in ein Lila umgwandelt.

Blau in RGB wird zu Lila in CMYK

links: Blau im RGB-Modus, rechts: Ausgabe Lila im CMYK-Modus im Druck

Wie stark sich die Farbe bei der Umrechnung von RGB zu CMYK verändert, kann man auch in Photoshop im Photoshop-Farbwähler testen.  Klicken Sie auf das Kästchen unter dem Warndreieck links neben dem Abbrechen-Button, sofern eine Warnung besteht, und Sie sehen die RGB-Farbe nach der Umwandlung in CMYK.

Farbwähler in Photoshop

Farbwarnung im Photoshop-Farbwähler - Das obere Blau in RGB wird zum darunterliegenden Lila bei Umwandlung vom RGB- zum CMYK-Farbraum

Auch wenn das Buch im CMYK-System angelegt wird, kann die Farbe im Druck anders aussehen als in der Datei. Der Grund dafür liegt in den Farbprofilen.  In jedem digitalen Drucker (auch im Drucker zu Hause) und Computer sind verschiedene davon hinterlegt. Das heißt, dass verschiedene Geräte verschiedene Farbräume darstellen und Farben anders ausgeben, auch wenn sie die gleichen Werte haben. Außerdem wird die Datei am Bildschirm im RGB-System angezeigt und die Farben werden aufgrund der Umwandlung anders dargestellt als sie nach CMYK eigentlich aussehen.

Im professionellen Bereich werden Drucker und Computerbildschirme kalibriert. Danach zeigt der Bildschirm die gleiche Farbe wie im Druck ausgegeben wird. Dazu sind eine spezielle Software und Messgeräte notwendig, die für den privaten Gebrauch aber zu umständlich und kostspielig sind. Weiterhin ist auch eine regelmäßige Kontrolle und Neueinstellung der Geräte notwendig.

Um die Farben zu erhalten die sie sich vorstellen, empfehlen wir, Testdrucke mit dem Tintenstrahl- oder Laserdrucker zu Hause zu machen. Danach können Sie die Farben in Ihrer Datei abändern, aufhellen oder abdunkeln. Die Datei wird dann am Bildschirm zwar nicht so aussehen wie sie es wünschen, Ihr gedrucktes Buch aber schon viel mehr.

Wussten Sie auch, dass Farben unter verschiedenen Lichtquellen betrachtet unterschiedlich aussehen? Vielleicht schauen Sie sich einen farbigen Gegenstand oder Papier mal bei Tageslicht und unter einer Glühlampe an. Aber das ist ein weiteres Thema …