Archiv für Juli, 2013

Kreatives Schreiben: Anschaulich Schreiben und den Leser fesseln

Dienstag, Juli 9th, 2013

Der Slogan „Show, don’t tell“, der übersetzt so viel heißt wie „Zeige, erzähle nicht”, beinhaltet eines der wichtigste Stilmittel im Film und in der Literatur.

Gleichgültig, was Sie schreiben, ob Roman, Kurzgeschichte oder Reportage, zeigen Sie Ihren Lesern, was Sie sehen, riechen, schmecken, fühlen oder hören sollen. Schildern Sie, was das Zeug hält. Erzählen Sie nicht über etwas, sondern erzählen Sie von etwas. Vermeiden Sie, dem Leser etwas erklären zu wollen. Der Unterschied ist eigentlich ganz einfach: Wenn Sie Ihrem Leser etwas erklären, hat er den Eindruck, er bekomme etwas bereits Erlebtes aus zweiter Hand. Wenn Sie es ihm aber schildern, quasi in Bilder zeigen, geben Sie ihm das Gefühl, selbst etwas zu erfahren, zu erleben, also aktiv dabei zu sein.

Es gibt vier Ebenen, auf denen Sie Gefahr laufen, ins Erklären oder ins Darüber-Erzählen zu verfallen:

  • wenn Sie etwas beschreiben, das vor der eigentlichen Geschichte passiert ist,
  • wenn Sie die Figuren charakterisieren,
  • wenn Sie Sinneseindrücke oder Gefühle wiedergeben oder
  • wenn die Charaktere sprechen.

Nun ein paar Beispiele für „Show, don’t tell“. Überlegen Sie, welche Gefühle hier im Einzelnen durch Handlung beschrieben sind?

  • Er warf die Blumen auf den Boden.
  • Seine Stimme überschlug sich.
  • Sie kaute auf ihren Lippen herum.

Diesen und weitere Tipps & Tricks zum Schreiben eigener Geschichten und Texte finden Sie in dem Buch Brockhaus Kreatives Schreiben.

Das Einrichten einer Worddatei

Mittwoch, Juli 3rd, 2013

Eine gute Grundlage für das Gestalten Ihres Buches ist eine gut vorbereitete Worddatei. Im Wesentlichen gilt dies auch für alle anderen Programme, mit den Bücher gestaltet werden.

Das Seitenformat

Zunächst sollte das Seitenformat auf das gewünschte Buchformat eingestellt werden. Standardmäßig ist bei Word das Seitenformat A4 eingerichtet. Das Ändern auf das gewünschte Format hat jedoch den Vorteil, dass die Gestaltung besser kontrolliert werden kann und durch das Wegfallen von Skalierungen in der Druckerei die Schriftgröße und die Layoutobjekte nicht verkleinert werden und somit besser gesteuert werden können.

Das Seitenformat einstellen

In älteren Wordversionen kann das Seitenformat über Datei –> Seite einrichten geändert werden.

Der Satzspiegel

Anschließend kann der Bereich, in dem der Text und die Bilder platziert werden sollen, über die Lineale oben und links der Seite eingestellt werden. Wir empfehlen einen minimalen Rand von 10 mm je Kante. Mehr ist jedoch ratsam, da ein größerer Weißraum um den Text besser aussieht und kürzere Textzeilen besser gelesen werden können.

Den Satzspiegel einstellen

Tipp: Orientieren Sie sich bei den Maßen für den Satzspiegel an einem Buch, bei dem Ihnen das Verhältnis von Seitenformat und Text besonders gut gefällt.

Formatvorlagen

Formatvorlagen helfen dabei den Text schneller zu formatieren. Der zu formatierende Text wird angewählt und die passende Formatvorlage ausgewählt und auf den Text übertragen.

Änderungen können ebenfalls schneller durchgeführt werden, weil eine Änderung in der Vorlage automatisch zur Änderung aller Textabschnitte führt, die mit der Formatvorlage markiert worden sind.

Zum Anlegen einer neuen Formatvorlage wird ein Text mit der gewünschten Formatierung vorbereitet und markiert. Über „Formatvorlage übernehmen“ wird die Einstellung für eine Vorlage übernommen und kann mit einem passenden Namen versehen werden.

Formatvorlagen anlegen

 

Formatvorlagen anlegen

Mit diesen Einstellungen der Worddatei sind Sie bestens für das Schreiben des Buches vorbereitet. Alle Einstellungen können selbstverständlich auch während dem Schreiben vorgenommen werden.