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Tipps für ein gelungenes Buch I

Mittwoch, Januar 26th, 2011

Hallo liebe Bücherschreiber,

es sind die kleinen Dinge, die kleinen Details, die Ihr Buch zu etwas ganz Besonderem machen können. Denn es wäre doch schade, wenn aufgrund kleiner Fehler oder Unstimmigkeiten, die Freude über das eigene Buch getrübt wird. Deshalb möchten wir hier einige der wichtigsten Tipps nochmal zusammenfassen.

  • Bildauflösung: Verwenden Sie nur Bilder mit ausreichender Auflösung. Mindestens 250 dpi sollten es sein, besser sind 300 dpi. Beachten Sie dabei, dass die Originalgröße der Bilder nach dem Einfügen in das Buchdokument dabei nicht vergrößert werden darf. Die Auflösung verringert sich dann, weil sie auf das größere Format verteilt wird. Verkleinert darf das Bild natürlich werden.
  • Bilder über den Bundsteg: Bilder, die auf einer Doppelseite platziert werden sollen, sollten keine wichtigen Bildelemente in der Mitte haben. Die Elemente können sonst im Bund untergehen und nicht mehr richtig sichtbar sein. Weiterhin kann es einen leichten Versatz beider Seiten geben.
  • Formatänderung: Wenn die Buchseiten in A4 erstellt wurden, aber in A5 gedruckt werden sollen, ist das kein Problem. Dazu können Sie beim bestellen einfach A5 als Format angeben und wir verkleinern die Daten. Damit die Schrift eine lesbare Größe hat, empfehlen wir, eine A4-Seite auf ca. 70 % verkleinert auszudrucken. Das entspricht dann A5 und die Schriftgröße kann überprüft werden. Dafür kann auch einfach die Druckeroption 2 Seiten auf einem Blatt verwendet werden.
  • Abstand zum Bund: Hier empfehlen wir einen Mindestabstand von 10 mm bei einem Hard- oder Softcoverbuch. Bei einer Wire-O-Bindung müssen es auch min 10 mm sein, damit keine Elemente durch die Stanzung für den Draht verloren gehen.  Für die Außenstege gilt ein kleinerer Abstand. Allgemein gilt, dass zu vollgestopfte Seiten die Lesefreundlichkeit beeinträchtigen. Der Weißraum ist nämlich auch wichtig.
  • Bestellung vieler Exemplare: Wenn Sie mehrere Exemplare eines Buches bestellen möchten, empfehlen wir, zunächst ein Exemplar drucken zu lassen. Daran können Sie dann überprüfen, ob wirklich auch alles passt und es keine Fehler gibt. Sie können das Testexemplar auch mit einer geringeren Ausstattung oder verringerter Seitenzahl bestellen und so Kosten sparen.
  • Schwarzer Hintergrund & weiße Schrift: Ein schwarzer Hintergrund sollte möglichst vermieden werden, da es dadurch zu Problemen in der Trocknung kommen kann. Für einige Seiten sind sie durchaus machbar, nicht aber für ein ganzes Buch geeignet. Dann ist aber darauf zu achten, dass sich das Schwarz nur aus Schwarz und geringen Farbanteilen (max. 40 % Cyan) zusammensetzt.

In Zukunft möchten wir immer wieder weitere Hinweise für ein gelungenes Buch zusammenfassen. Sie können sich also auf weitere Tipp-Einträge freuen 🙂

Das 1Buch-Team

Datenlimit und Verringerung der Datenmenge von Fotos

Freitag, August 13th, 2010

Die Druck-PDFs, die bei 1Buch zum Bestellen eines Buches hochgeladen werden können, dürfen eine max. Größe von 150 MB nicht überschreiten.

Wir haben diese Grenze festgelegt, damit Probleme beim Hochladen vermieden werden, denn je nach Internetverbindung kann das Hochladen recht lange dauern.

Die großen Datenmengen beruhen größtenteils auf den Bildern in den Büchern. Ein normales Digitalfoto kann ja eine Größe von 2 bis 4 MB haben. So kommt man bei wenigen Bilder leicht auf das Datenlimit von 150 MB.

Allerdings ist es für den Druck nicht notwendig, dass die Bilder so groß sind. Denn Digitalbilder, die mit min. 6 MP aufgenommen wurden, was mittlerweile als normal gelten kann, sind z.B. noch gut für einen Ausdruck in A4 oder für noch größere Formate geeignet.

Da sie in dieser Originalgröße kaum in Büchern verwendet werden, kann man mit Bildbearbeitungsprogrammen die gewünschte Zielbildgröße einstellen. Dadurch kann die Datenmenge reduziert werden. Wichtig ist, dass die Auflösung weiterhin bei 300 dpi (min. 250 dpi) liegt.

Ein geringer Qualitätsverlust lässt sich trotzdem nicht vermeiden, da jedes Speichern eines jpg-Bildes eine Komprimierung mit sich führt. Deshalb muss beim Speichern des Bildes eine hohe oder die höchste Qualitätsstufe gewählt werden, damit die Qualität nicht auffallend beeinflusst wird. Weiterhin sollte ein Bild nicht oft bearbeitet und immer wieder gespeichert werden, da so die Qualität bei jedem Speichernvorgang reduziert wird.

Sinnvoll ist es auch, das bearbeitete Bild extra zu speichern, damit man das Original noch für andere Dinge verwenden kann.

Anleitung zur Reduzierung der Datengröße von Bildern (für Photoshop und IfranView)

Die Anleitung für IfranView und Photoshop können Sie hier jeweils als PDF downloaden.

Hier finden Sie schon mal die Anleitung für Photoshop.

Bevor die Bildgröße angepasst wird, muss bestimmt werden, mit welcher Größe das Bild im Buch abgebildet werden soll. Zur Sicherheit kann man das Bild im Bildbearbeitungsprogramm auch einige cm größer einstellen. Dann kann es später in Word, Page, InDesign und Co. noch etwas vergrößert werden, ohne das die Abbildungsqualität leidet.

Unser Bild soll im Buch mit einer Größe von 10 x 15 cm abgebildet werden.

Screenshot in Photoshop wie man zur Bildgröße gelangt

Originalgröße des Fotos

Originalgröße des Fotos

Das Originalbild kann noch gut im Format 36  x 24 cm gedruckt werden.

Änderung der Bildgröße auf 15 x 10 cm. Die Auflösung bleibt bei 300 dpi

Nun wird die Bildgröße auf 15 x 10 cm geändert. Dazu sollte das Verlinkungssymbol rechts von Höhe und Breite aktiviert sein. So wird das Bild nicht verzerrt, wenn das Seitenverhältnis vom Originalbild nicht der Zielgröße entspricht. Die Auflösung bleibt bei 300 dpi.

Speichern des Bildes

Nach dem Drücken von „Speichern“ erscheint das Eingabefeld zur Einstellung der Qualitätsstufe.

Wählen der Qalitätsstufe - Hoch oder Maximal

Wählen der Qalitätsstufe - Hoch oder Maximal

Das Originalbild hat eine Größe von 3 MB. Nach der Änderung beträgt die Dateimenge nur noch 1,4 MB, also knapp die Hälfte.