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Das Einrichten einer Worddatei

Mittwoch, Juli 3rd, 2013

Eine gute Grundlage für das Gestalten Ihres Buches ist eine gut vorbereitete Worddatei. Im Wesentlichen gilt dies auch für alle anderen Programme, mit den Bücher gestaltet werden.

Das Seitenformat

Zunächst sollte das Seitenformat auf das gewünschte Buchformat eingestellt werden. Standardmäßig ist bei Word das Seitenformat A4 eingerichtet. Das Ändern auf das gewünschte Format hat jedoch den Vorteil, dass die Gestaltung besser kontrolliert werden kann und durch das Wegfallen von Skalierungen in der Druckerei die Schriftgröße und die Layoutobjekte nicht verkleinert werden und somit besser gesteuert werden können.

Das Seitenformat einstellen

In älteren Wordversionen kann das Seitenformat über Datei –> Seite einrichten geändert werden.

Der Satzspiegel

Anschließend kann der Bereich, in dem der Text und die Bilder platziert werden sollen, über die Lineale oben und links der Seite eingestellt werden. Wir empfehlen einen minimalen Rand von 10 mm je Kante. Mehr ist jedoch ratsam, da ein größerer Weißraum um den Text besser aussieht und kürzere Textzeilen besser gelesen werden können.

Den Satzspiegel einstellen

Tipp: Orientieren Sie sich bei den Maßen für den Satzspiegel an einem Buch, bei dem Ihnen das Verhältnis von Seitenformat und Text besonders gut gefällt.

Formatvorlagen

Formatvorlagen helfen dabei den Text schneller zu formatieren. Der zu formatierende Text wird angewählt und die passende Formatvorlage ausgewählt und auf den Text übertragen.

Änderungen können ebenfalls schneller durchgeführt werden, weil eine Änderung in der Vorlage automatisch zur Änderung aller Textabschnitte führt, die mit der Formatvorlage markiert worden sind.

Zum Anlegen einer neuen Formatvorlage wird ein Text mit der gewünschten Formatierung vorbereitet und markiert. Über „Formatvorlage übernehmen“ wird die Einstellung für eine Vorlage übernommen und kann mit einem passenden Namen versehen werden.

Formatvorlagen anlegen

 

Formatvorlagen anlegen

Mit diesen Einstellungen der Worddatei sind Sie bestens für das Schreiben des Buches vorbereitet. Alle Einstellungen können selbstverständlich auch während dem Schreiben vorgenommen werden.

 

Profi-Software für die Bucherstellung zur monatlichen Miete bei Adobe

Freitag, Mai 18th, 2012

Der Vorteil von einem Print-on-Demand-Dienst wie 1Buch ist es, dass Sie komplett freie Wahl bei der Erstellung Ihrer Bücher haben – Hauptsache, am Ende kann das Programm ein PDF erstellen.
Das unterscheidet 1Buch unter anderem von reinen Fotobuchdiensten, bei denen Sie in vorgegebenen Rahmen arbeiten müssen. (Und können,  denn das mag gerade für ungeübte Gestalter natürlich auch sehr bequem sein).

Für Profis, aber auch für ambitionierte Gestalter aus dem privaten Bereich, haben sich die Produkte von Adobe wie InDesign und Photoshop sehr bewährt.
Leider hat diese Profiqualität dann doch ihren hohen Preis – so schlägt eine CS Design Standard Variante mit fast 1.800 Euro zu Buche.
Umso erfreulicher ist es, dass bei Adobe nunmehr die Software zur monatlichen Miete angeboten wird.
Ohne Vertragsbindung gibt es das für 92,24 € im Monat oder für 61.49 € im Monat bei einem Jahresvertrag.

Gerade wer z.B. nur einmal im Jahr Bücher erstellt – etwa für für den Sommerurlaub oder die persönliche Jahreschronik – erhält mit dem Monatspaket professionelle Werkzeuge zum fairen Preis.

Eine Übersicht bei Adobe finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Gestalten Ihrer neuen Bücher!

P.S.: Natürlich gibt es auch hier eine kostenfreie Alternative aus dem Open Source Bereich – diese haben wir in einem anderen Beitrag vorgestellt: Scribus

 

Neue Version des kostenfreien Layoutprogrammes Scribus erschienen

Freitag, März 2nd, 2012

Wir haben bereits in einem Tutorial das kostenfreie Layoutprogramm Scribus vorgestellt. Für viele Bücher ist dies eine sehr gute Wahl, wenn man nicht auf das kostenpflichte Profi-Layoutprogramm InDesign zugreifen will (oder kann).

Die Neuerungen:

Nunmehr wird auch eine Version für Mac OS X angeboten.

Die Benutzung von Objekten und Transformationswerkzeugen ist mit vielen neuen Optionen für Text und Typografie erweitert worden.  Ebenso wurde das Füllen erweitert, neue Farbpaletten wurden hinzugefügt.

Beim Import werden nun erstmalig EXIF-Daten unterstützt, auch das Importieren von BMP-Dateien ist nun wieder möglich.

Mit dem neuen Rahmentyp »Render Frame« können die Ausgaben von externen Programmen in einem der Formate PostScript, PDF oder PNG in das Dokument eingefügt werden.

Mit dem PDF-Export lassen sich nun PDFs in der Version 1.5 erzeugen, die auch Ebenen enthalten können.

Sie können sich das kostenlose Programm auf den Seiten von Scribus herunterladen: http://wiki.scribus.net/canvas/Scribus

Mit Powerpoint ein Buch erstellen?

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Ein Computer bietet eine Vielfalt an Software an und die Frage nach der Wahl eines geeigneten Programmes zur Buchgestaltung ist nicht leicht.
Hierbei kann es durchaus sein, dass man für das Erstellen eines Buches gern Programme benutzt, die man aus anderen Aufgabenstellungen kennt, mit denen man geübt ist beim Arbeiten.
Wie zum Beispiel Powerpoint. Kann man doch mit einem PDF-Drucker (wie wir ihn z.B. hier vorstellen) aus jedem Dokument ein PDF erzeugen.

Im Allgemeinem kann man dies auch tun – im Besonderen kann das leider zu Frust führen, wenn man das gedruckte Buch erhält.

Was ist allgemein?
Solange das Buch auf weißem Hintergrund arbeitet und lediglich Texte und Fotos enthält, wird sogar eine Software wie Powerpoint, die eher auf Bildschirmpräsentationen ausgelegt ist, gute Ergebnisse im gedruckten Buch ergeben. (Auch wenn wir Powerpoint dennoch nicht als Software für ein Buchprojekt empfehlen möchten!)

Was ist das Problem im besonderen Fall?
Sobald gestalterische Elemente ins Spiel kommen – farbige Hintergründe, Farbverläufe, freigestellte Bilder, gestürzte Schriften usw. – wird man mit Software, die auf die Bildschirmdarstellung ausgelegt ist (wie eben Powerpint), an die Grenzen stoßen.
So stellt ein Monitor Farben und Farbflächen anders dar, als es beim Druck erfolgt. Übereinander gelegte Farbflächen sehen im Druck plötzlich nicht so aus, wie es das Monitorbild darstellte.
Mögliche Fehlerquellen gibt es hier zahlreiche – und gerade deshalb gibt es Software, die speziell auf den Druck ausgerichtet ist.

Auf Druck ausgerichtete Software
Solche auf den Druck ausgerichtete Software sollte eingesetzt werden, wenn grafische Gestaltungen im Buch gewünscht sind.
Dass Software für den Druck nicht immer teuer sein muss (aber natürlich als Profisoftware auch sein kann), zeigt ein Artikel der Computerzeitschrift c’t, der verschiedene DTP-Programme vorstellt.

http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2009/23/104_kiosk (der Artikel der c’t zum Nachlesen, kostet 0,90 €)

http://www.heise.de/ct/09/23/links/104.shtml (Links zu den vorgestellten Programmen, kostenlos)

Einen besonderen Blick sollte man sicherlich auf die kostenlos erhältliche DTP-Software „Scribus“ werfen: http://www.scribus.net/

Denn letztlich bleibt es doch dabei:  Powerpoint ist eine tolle Software …  für die Bildschirmpräsentation 😉

Buchdruck mit GoogleDocs

Mittwoch, September 2nd, 2009

Wir sind ja immer auf der Suche nach neuen Programmen, mit denen Sie Ihre Bücher erstellen können, und möchten unsere Erfahrungen mit diesen Programmen mit Ihnen teilen.

Ein interessantes Programm ist das kostenlose GoogleDocs. Es ist internet-basierend und so können Sie mit GoogleDocs von jedem Ort und von jedem Computer mit Internetanschluss die Dokumente bearbeiten.

Deshalb ist die Anwendung eine gute Alternative, wenn Sie viel von unterwegs und an verschiedenen Computern arbeiten. Oder wenn an Ihrem Dokument mehrere Personen beteiligt sind.

Das fertige Dokument können Sie dann einfach als PDF, für Webseiten, Word- oder OpenOffice-Dokument auf Ihren Computer herunterladen.

Darüber hinaus haben Sie mit Ihrem Account bei Google die Möglichkeit auch mit anderen Internetanwendungen wie Picasa zu arbeiten. Alles unter einem Hut.

Allerdings hat GoogleDocs nicht nur Vorteile. Nicht immer ist A4 das geeignete Format für die Drucksache. Dies ist nämlich — neben US Letter und Legal — das bisher einzige Format.

Auch die Verwendung von Vorlagen anderer Programme gelingt nicht optimal (Ich habe es mit einer Vorlage getestet). Es stehen aber eine Vielzahl an Templates aus der ganzen Welt zur Verfügung und jeder kann seine Dokumente als Vorlage veröffentlichen.

Weiterhin ist die Ausrichtung von Bildern und Grafiken nicht so einfach und auf einige Positionsmöglichkeiten beschränkt. Ein wichtiges Element eines Buches ist die Seitenzahl oder Pagina in der Fachsprache. Wie man diese automatisch auf jede Seite einfügen kann, das habe ich leider nicht bei GoogleDocs herausgefunden.

Man findet sich aber sehr schnell mit der Anwendung zurecht. Die Menüführung ist ähnlich wie von Word oder OpenOffice.

Google Docs ist deshalb für textlastige Dokumente mit geringem Bildanteil und einfachem Layout geeignet. Und ich bin mir sicher, dass die Möglichkeiten mit GoogleDocs sich stark verbessern werden. Die Grundlagen dafür hat die Anwendung. Außerdem kann man mit GoogleDocs u.a. auch Präsentationen und Exceltabellen erstellen.

Und vielleicht liegt auch in dieser Art von Programmen die Zukunft: Nachdem der Speicherplatz heute zu Hause immer größer wird, werden wir in Zukunft vielleicht alle unsere Daten im Netz speichern, nur die nötigsten Programme auf unseren Computern haben und Programme wie GoogleDocs benutzen.

Weitere Informationen zu GoogleDocs finden Sie bei unseren Anleitungen und bei Wikipedia.

Comics und Mangas bei 1Buch drucken

Mittwoch, August 12th, 2009

Sie lieben Comics, Mangas und Co.?

Wir haben für Sie ein Programm aufgestöbert, mit dem Sie Bücher genau dieser Genres einfach selber schreiben und gestalten können. Das Programm heißt Comic Life. Es ist sowohl für den PC- als auch Mac-Nutzer erhältlich und eine kostenlose Testversion für 30 Tage gibt es auch.

Comic Life bietet eine Fülle von Vorlagen an Seitenlayouts mit Bildeinteilungsfeldern, Sprechblasen, Textgestaltungsvarianten und weiteren Möglichkeiten, einen Comic oder Manga zu gestalten. Weiterhin können die Bilder einfach per Drag and Drop eingefügt werden.

Ob poppig bunt oder düster und schwarzweiß – jeder kann seine eigene Geschichte nach Belieben gestalten. Damit Sie sehen können, was man alles mit dem Programm machen kann, habe ich mal selber eine Beispielseite erstellt.

Weitere Informationen über Comic Life finden Sie hier. Das Programm gibt es bereits für 24,99 € für den Mac und für 24,95 $ für den PC (auf Englisch).

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